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Bumble: Wie funktioniert die Dating-App?

Nicht Männer, sondern Frauen sollen bei der Partnersuche künftig den Anfang machen. Genau das ist
das ursprüngliche Konzept von Bumble. Doch inzwischen hat die App noch mehr zu bieten als unkonventionelles Online-Dating:

  • Bei Bumble hast du gleich drei Möglichkeiten, mit interessanten Usern in Kontakt zu kommen – mit dem Dating-, BFF-, oder Bizz-Mode.
  • Du hast genug vom Dating? Kein Problem, du kannst auch Freundschaften knüpfen. Auch Geschäftliches hat bei Bumble seinen Platz. Tausche dich auf der Plattform in Ruhe mit potenziellen neuen Geschäftspartnern oder Branchenkollegen aus.
  • Die Nutzung der App ist kostenlos. Viele User entscheiden sich aber inzwischen für die Premium-Version. Für 7,99 Euro im Monat sicherst du dir verschiedene Extras und Benefits. Zum Beispiel: Als Premium-User kannst du ohne Limit swipen, deinen Standort wechseln oder nachforschen, wer sich für dein Profil interessiert. Im Vergleich zu anderen Dating-Apps sind die monatlichen Kosten für das Premium-Profil relativ niedrig.
  • Der Ablauf ist ähnlich wie bei Tinder. Auch hier swipst du dich einfach durch verschiedene Bilder. Hast du ein Match, chattet ihr, tauscht Fotos aus und lernt euch näher kennen. Ihr könnt euch aber auch bequem per Videochat unterhalten.

Wie kann ich Bumble nutzen?

Die Dating-App ist einfach und übersichtlich aufgebaut. Mit wenigen Klicks erstellst du ein Profil. Doch je mehr Zeit, Liebe und Feingefühl du in deine digitale Visitenkarte steckst, desto besser stehen später deine Erfolgschancen auf Matches. Doch fangen wir von vorne an. So sehen die ersten Schritte bei der Dating-Plattform aus:

  • Zuerst lädst du dir Bumble kostenlos für Android oder iOS herunter.
  • Jetzt hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du meldest dich komplett neu an oder du verknüpfst dein Bumble-Profil mit deinem Apple-, Google- oder Facebook-Konto.
  • Anschließend gestaltest du dein Profil. Verrate der Community dein Alter und deinen Job. Eine kleine persönliche Beschreibung darf natürlich auch nicht fehlen. Wer bist du, was zeichnet dich aus und wen suchst du hier? Gerade beim über mich-Text ist Fingerspitzengefühl gefragt. Schließlich ist er das Erste, was dein Match von dir erfährt.
  • Nun peppst du dein Profil mit persönlichen Fotos auf. Das Herzstück deiner privaten Galerie ist natürlich dein Hauptfoto. Denn dieses bekommen deine potenziellen Matches als Erstes zu Gesicht.
  • Als Nächstes sind die sogenannten Move Makers an der Reihe. Hierbei handelt es sich um kurze Fragen und Sätze, die du nach Lust und Laune ergänzt. So stellst du dich der Bumble-Community auf spielerische Art und Weise vor.
  • Fühlst du dich weiblich, männlich oder non-binär? Der modernen Partnerbörse ist alles recht. Schließlich ist sie für jede Form von sexueller Orientierung offen. Das Grundprinzip spricht aber allen voran Heterosexuelle an, speziell Frauen.

Dating für Frauen – die moderne Partnersuche

Bumble verfolgt ein besonderes Konzept: Hier gehen Frauen den ersten Schritt. Und so wird dieser erste Schritt gemacht:

  • Klicke dich in Ruhe durch die Profile der User. Spricht dich ein Foto an, scrollst du nach oben und siehst dir das Profil genauer an. Du hast doch kein Interesse? Dann swipe nach links. Das Interesse ist immer noch da? Dann swipe nach rechts. Swipt der andere User ebenfalls nach rechts, hast du ein Match.
  • Gibt es ein Match, ist die Frau am Zug. Jetzt hat sie 24 Stunden Zeit, den ersten Schritt zu machen und sich bei ihrem Match zu melden. Sind die 24 Stunden abgelaufen, löst sich das Match wieder auf.
  • Bei gleichgeschlechtlichen Paaren läuft es anders: Hier können beide den ersten Schritt wagen. Das Zeitfenster von 24 Stunden kann ebenfalls um einen Tag verlängert werden.
  • Das Bumble-Konzept beruht auf persönlichen Erfahrungen. Viele weibliche User machten schlechte Erfahrungen auf virtuellen Partnerbörsen wie Tinder – so auch die Bumble-Gründerin Wolfe Herd. Als Mitgründerin der beliebten Dating-Plattform Tinder wurde sie Opfer von Diskriminierung und sexueller Belästigung. Sie verklagte den Konzern sogar auf eine Million Dollar. Daraufhin gründete sie einen Dienst von Frauen für Frauen. Der innovative Ansatz: Hier stehen zur Abwechslung einmal die Interessen der Frau im Mittelpunkt. Sie übernimmt die Kontrolle über den Dating-Verlauf. Gerade in Zeiten von Me Too und Frauenrechtsbewegungen stößt die selbstbestimmte Partnersuche für das weibliche Geschlecht auf großen Zuspruch.

Eine typisch amerikanische Partnerbörse

Das Bumble-Prinzip ist auf dem Vormarsch. Allein im Jahr 2020 waren rund 100 Millionen Menschen bei der Dating-App registriert. Auch in Deutschland wird sie immer beliebter. Seit ihrer nationalen Einführung 2017 gewinnt sie täglich neue deutsche User dazu.

Trotzdem ist die amerikanische Herkunft immer noch deutlich zu spüren. In deutschen Metropolen wie Berlin, Hamburg, München oder Köln tummeln sich immer noch auffallend viele Briten, Amerikaner und Australier auf der Plattform.

Zudem ist die Partnersuche nur eingeschränkt möglich. Der Grund: Genau wie andere Dating-Apps setzt auch der amerikanische Tech-Riese auf Umgebungsfilter. Sprich: Du lernst nur die Gesichter in einem bestimmten Umkreis kennen. Weiter entfernte User zeigt dir die App erst gar nicht an.

 

Dating meets Business

Die amerikanische Partnerbörse hat etwas, was andere Partnerbörsen nicht haben – eine Business-Funktion. Seit Oktober 2017 steht dir Bumble-Bizz zur Verfügung. Die Umstellung ist einfach. Mit wenigen Klicks bringst du dein Profil vom Dating-Modus in den Business-Modus.

Das Besondere: Im Business-Modus swipst du nicht mehr potenzielle Dates von links nach rechts, sondern potenzielle Geschäftspartner – ob neue Arbeitgeber, Kunden oder Projektpartner.

Der Ansatz ist gut, nur an der Umsetzung hakt es noch. Das größte Problem sind die Bilder des Business-Profils. Die App macht es sich leicht und übernimmt einfach die Fotos aus dem Dating-Profil. Nur sind diese nicht immer geschäftstauglich – zu informell, zu lasziv, zu leger.

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